Streunerlied

Streunerlied

Nimm mich fest!

Weil ich schuldig bin!
Weil ich Herzen breche.
Weil ich die Wahrheit spreche.
Weil ich meine Triebe lebe.
Weil ich meine Liebe gebe.
Weil ich ein Streuner bin.
Weil meine Hände zärtlich streicheln.
Weil meine Fäuste Mauern niederreißen.
Weil ich Seelen berühre.
Weil ich Nähe spüre.
Weil ich durch die Menge schreite.
Weil ich auf einer Wolke reite und die Sehnsucht verbreite.
Weil ich so bin… weil ich so bin…

Halt mich fest!
Weil ich dir deine Träume gebe.
Weil ich deine Liebe lebe.
Weil ich Schmerzen spür‘ wie du
Weil ich rastlos bin und ohne Ruh‘.
Weil ich mich nach Liebe zehre
mich nicht gegen Gefühle wehre
Weil meine Welt die gleiche ist
voll Neid und Gier
voll Freude und Gelächter
weil ich dich in der Masse sah,
bin ich heut‘ Nacht für dich da.

Glaub‘ an mich
weil ich ein Engel bin
der über deinem Alltag schwebt
in deinen Gedanken lebt
der dich und deine Angst versteht
und für eine kurze Zeit
neben dir durchs Leben geht.
Nun spreiz‘ ich meine Schwingen
die sich in deiner Welt verfingen
ich geb‘ dir einen leisen Kuss
weil ich jetzt gehen muss.

Denn ich bin nur ein Streuner.
Ein Zigeuner.
Der zwischen Welten schwebt
Die Liebe liebt, sein Leben lebt
So gut es geht …

© Andreas Franke

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