Unterwegs

Ich denke, dass es mit unserer Welt gerade nicht zum Besten bestellt ist. Manchmal sind es Gefühle, die man nur in Bilder ausdrücken kann.

Unterwegs

Gedanken stinken nach Benzin.
Das Pils vor mir schmeckt nach Urin.
Die Sonne lässt die Erde stinken.
Maden wimmeln dort im Schinken.

Der Kellner riecht nach Moderschweiß,
das Essen ist vom Schimmel weiß.
Zombies seh’ ich an den Tischen, Blut von ihren Mündern wischen.
Engel werden zu Dämonen, die oben auf den Dächern thronen.

Die Hoffnung ist im Dung versunken,
die Liebe sitzt total betrunken
am Boden vor dem Supermarkt.
Als super Sonderangebot gibts für drei Euro frischen Kot.

Ich stehe auf, bezahl’ die Speise
und mach’ mich wieder auf die Reise.

Irgendwo ins Nirgendwo … in eine bessere Welt.

(C) Andreas Franke

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