Gott – Beschwerden und Lösungen

Der liebe Gott hörte viele Beschwerden von der Erde – von Tieren, Wäldern, Meeren und Flüssen.
Also beschloss er, wieder einmal auf seiner Welt nach dem Rechten zu sehen. Als er aber sah, was der Mensch – die Krone seiner Schöpfung – aus diesem, einst wundervollen blauen Planeten gemacht hatte, den er dem Menschen zur Obhut anvertraut hatte, weinte er bitterlich.
“Dafür habe habe ich 7 Tage geschuftet. Mein Bestes gegeben! Für dieses ekelhafte Ungeziefer habe ich meinen geliebten Sohn geopfert. Was habe ich nur getan? Wie konnte ich dermaßen irren?”
Alle Menschen sollten gleich sein, egal, ob schwarzer, gelber, roter oder weißer Hautfarbe. Es sollte weder Herrschaft noch Knechtschaft geben. Keine Unterdrückung, kein Hass, keine Brutalität, kein Missbrauch … kein Gewinnstreben und keine unermessliche Gier – das Fehlen von Empathie und am allerwenigsten sollte es diese unglaubliche Dumpf- und Dummheit geben!
Gott kam zu dem Schluss, dass er ein Krebsgeschwür geschaffen hatte, das langsam diese wunderbare Erde zerstörte – das Zusammenspiel von Natur und Lebewesen aus dem Gleichgewicht brachte.
Er musste dringend etwas tun! Der liebe Gott überlegte und überlegte und überlegte. Dann viel ihm etwas ein: Er hatte die Lösung schon eingebaut, als er damals den Menschen schuf: Das Selbstzerstörungsgen! Er brauchte es nur etwas in seiner Werkstatt zu tunen. Also schuf er einen wirksamen Selbstzerstörungs-Beschleuniger – den fiesen Trump!
Er setzte ihn an die Spitze einer der menschlichen Weltmächte … und dann drückte er den Start-Knopf.
Der liebe Gott legte sich genüsslich in seiner Himmelsvilla aufs Sofa, aß ein paar Hot Chili-Chips, trank eine kühle Flasche Weißburgunder und beobachte das Treiben seines Trumps im neuen HD-TV. Als er nachts müde ins Bett ging, schloss es zufrieden seine Augen. Er träumte von einem wunderschönen blauen Planeten, von wilder Natur, von glücklichen Lebewesen –
und von der selbstzerstöerischen Dummheit der Menschheit.
Und immer, wenn das Licht des vollen Mondes auf sein schlafendes Gesicht viel, sah man … ein bittersüßes Lächeln.

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